Idee - und Geschichte
Dampferparade und Anlegerfest am 1. Mai,
das lockte bis ins Hochwasserjahr 2002 zahlreiche Spaziergänger ans
Laubegaster Ufer - danach hatten viele Anwohner mit der Beseitigung der
Schäden an ihren Häusern oder in ihren Wohnungen zu tun. Ende 2004
entstand die Idee, ein Fest für Kinder zu organisieren. Im Vordergrund stand der Gedanke, den zahlreichen in Laubegast musizierenden Kindern eine erste
öffentliche Auftrittsmöglichkeit zu bieten.
Dabei lag es nahe, den staatlichen Feiertag neu
zu beleben - als Frühlingsfest.
Das Motto "Kinder für Kinder" bedeutet, dass dabei vor allem Kinder
selbst aktiv sind, sei es bei Musik und Tanz, Theater, Sport und Spiel,
Malen und Basteln, statt nur Zuschauer zu sein, wie es bei vielen anderen
Veranstaltungen üblich ist. Mit Unterstützung der Senioren vom Laubegaster Club der Volkssoli wurde es aber von Anfang an auch ein Fest für Jung und Alt, ein allgemeines Maifest am Laubegaster Ufer.
Damit sich das Fest in jeder Hinsicht vom "Üblichen" unterscheidet,
legten wir von vornherein Wert darauf, dass kein Jahrmarkt mit
Verkaufsständen und Fressbuden, kein Rummelplatz mit brüllenden
Lautsprecherboxen entsteht, und verzichteten zur Finanzierung auf jegliche
Sponsoren. Ungeachtet dessen erhielten wir einige Starthilfe von Privat und Kleinunternehmen, die uns mit Ausrüstung oder Tombolapeisen halfen, die nötigen Ausgaben so gering
wie möglich zu halten.
Entgegen allem Zeitgeist ist dieses Fest trotz seiner Öffentlichkeit
eher einem großem familiären Gartenfest vergleichbar, wo sich
jeder nach Herzenslust bedienen
kann, wo es keine Preisschilder gibt, sondern lediglich Spendenbüchsen.
Darüber hinaus entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit der Initiative
Menschen in Not, die gesundheitlich schwer behinderten
Kindern in Georgien hilft, wo sich stattlicherseits kaum jemand für
zuständig erklärt, die schlimmste Not zu lindern. So konnten
mit dem Spendenerlös des beliebten Waffelstandes etlichen Kindern
Rollstühle oder andere Hilfmittel zur Verfügung gestellt
und/oder Seminare zur Selbshilfe für deren Eltern organisiert werden.
aktualisiert im Mai 2011
Alexander Wandrowsky |